Cranberry-Sorbet

Und wieder ein Sorbet. Diesmal habe ich frische Cranberries ausgekocht. Diese Beeren gehören ja eher zu einem Thanksgiving-Menü, aber  in dieser Kombination finde ich sie auch sehr schmackhaft. Wer die Frucht etwas stärker herauskommen lassen möchte, lässt am besten die Vanille weg. Die ist nämlich schon etwas dominant.

Zutaten:

•    ¼ l Wasser
•    200 g Zucker
•    300 g Cranberries
•    50 g Zucker
•    ½ Vanilleschote
•    1 Zitrone
•    Etwas Orangenschale
•    1 Eiweiß
Zunächst die Cranberries mit ca. 50 g Zucker 20 Minuten kochen. Dann durch ein Sie geben und das Mark einer halben Vanilleschote hinzufügen. Alles abkühlen lassen. Nun ¼ l Wasser mit 200g Zucker 5 Minuten kochen und kalt werden lassen. Wenn der Sirup kalt ist den Fruchtsaft sowie den Saft der Zitrone und etwas Orangenschale dazu geben.
Die Flüssigkeit in einem Behälter einfrieren und etwa alle halbe Stunde umrühren. Wenn die Flüssigkeit bereits Eiskristalle gebildet hat (kommt auf das Eisfach drauf an) das Eiweiß schlagen und unter die Masse heben. Eventuell nach einer weiteren halbe Stunde noch einmal umrühren.

Der Thai…

… Noppakao auf der Bismarkstraße ist schon ein sehr dunkler Laden. Wenn man nicht im hinteren Bereich sitzt, kann man sogar ein wenig Licht ergattern. Ich laufe oft an diesem Restaurant vorbei, aber habe mich in den vier Jahren in der Gegend noch nicht oft hineingetraut. Es wirkt halt nicht einladend.

Auf jeden Fall haben wir heute unser Geschäftsessen in diesem Restaurant abgehalten. Eigentlich wollten wir zum Italiener neben an, aber der hatte heute zu. Somit strandeten wir dort. Die Einrichtung im Restaurant ist wirklich thailändisch. Neben scheinbar edelen  Holzvertäfelungen, kleine grünen Pflanzenoasen, Buddahs im Eingangsbereich und Bildern vom König ist der Laden nach hinten raus riesig… aber auch eben ein wenig gedrungen und dunkel. Augenscheinlich authentisch ist das Restaurant schon, denn vor uns verließen zwei buddhistische Mönche in ihren orangen Roben das Lokal. Für mich immer ein gutes Zeichen wenn “Landsfrauen und -männer” in dem Lokal essen.

Zur authentischen Untermalung lief eiegentlich die ganze Zeit Flötenmusik… und ich habe das Gefühl das genau diese Musik immer läuft wenn ich dort bin. Der “Flötenmann” dudelt unablässlich seine Töne hoch und runter… und man kann noch nicht mal eine Melodie erkennen.

Aber das macht dem Essen ja nichts. Im Mittagsmenü gab es eine knusprige Süß-Saure Ente für 7,50 € für mich die mir ein ticken zu kross war. Die Portion war ausreichend denn neben der Hauptmahlzeit gab es auch noch Frühlingsrollen (Glutamat olé) als Vorspeise und ein erfrischendes Eis danach. Tee gibt es aus Formschönen Elefantenkannen und Babyelefantentassen. Die Bedienung war ein wenig wortkarg aber höflich und meines erachtens nicht aus Thailand…
Bei den aktuellen Temperaturen war die Klimaanlage ein Segen, wobei ich mir vorstellen konnte das die Thailänder erst bei diesen Witterungsverhältnissen auf Arbeitstemperatur kommen.

Somit war das Essen okay und man kann ab und an mal dort einkehren…