In unserer Familie ist es üblich, dass mein Vater jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit in unseren Heimatort fährt und dort den Stollen vom Lieblingsbäcker kauft. Das macht er schon Jahrzehnte. Dieses Jahr backe ich auch mal einen und mal sehen, ob mein Stollen mithalten kann. Zumindest habe ich nur Bio-Produkte genommen. Ich hoffe das kann man schmecken. Hier das Rezept:
Zutaten:
- 1 kg (Dinkel-) Mehl
- 100 g Hefe
- 150 g Zucker
- 1/ 4 l Milch
- 400 g Butter (zerlassen)
- 1 TL Salz
- abgeriebene (Bio-) Zitronenschalen
- 75 g Zitronat, gehackt
- 75 g Orangeat, gehackt
- 250 g Mandeln, gehackt
- 400 g Sultaninen
- 100 g Korinthen
- 50 g zerlassene Butter zum Bestreichen
- Puderzucker zum Besieben
Mehl in eine große Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. In die Mulde die Hefe hinein bröckeln und mit etwas Zucker und 5-6 EL lauwarmer Milch dort verrühren. Das Ganze leicht mit Mehl bestäuben und gehen lassen. Nun die zerlassene Butter, den Zucker und die Zitronenschale über dem Mehl verteilen und alles mit einem Holzlöffel zu einem festen Teig verrühren. Erst dann das Zitronat, Orangeat, Mandeln, Sultaninen und Korinthen in den Teig kneten. Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen bis er doppelt so groß ist.
Aus diesem Teig dann zwei längliche Stollen formen. Wer mag kann den ausgerollten Teig mit dem Nudelholz in der Mitte flach drücken und dann die eine Hälfte über die andere schlagen. Die Hauptsache ist, dass die Stollen hoch sind, weil sie beim anschließenden Gehen wieder etwas in die Breite gehen! – Also die Stollen auf mit Backpapier ausgelegten Backbleche legen, mit einem Tuch abdecken und wieder gehen lassen.
Den Ofen auf 180oC vorheizen und dann die Stollen ca. 75 Minuten lang backen lassen. Nach dem Backen die Stollen mit zerlassener Butter bestreichen und mit Puderzucker besieben. Die Stollen erkalten lassen und dann in Alufolie einwickeln. Für 14 Tage kühl lagern und dann genießen.








Ich hatte mal wieder zu viel Eiweiß übrig, weil ich bei einem anderen Backprojekt nur die Eigelbe brauchte. Was macht man mit dem Eiweiß von 8 Eiern? Wegwerfen wollte ich es nicht und da der erste Advent vor der Tür stand, bot es sich an Makronen zu machen. Gut, ich kann jetzt eine Makronenparty machen, aber ich hoffe sie werden verputzt. Wer alternative Rezepte weiß, schreibt mir doch über die Kommentarfunktion (siehe unten).