Erdbeersorbet

Ich mag Sorbet und bin sehr froh, dass mein Umfeld auch sehr jeck auf Eis ist. So habe ich freudige Abnehmer. Nachdem ich diverse Varianten ausprobiert habe und das Grapefruit-Sorbet zu meiner Nummer eins zählt, habe ich mal mit frischen Erdbeeren herum experimentiert. Wir waren zwar skeptisch was die Intensität des Geschmacks angeht, aber weit gefehlt. Erdbeeriger kann es nicht schmecken. Hmm, super!

Zutaten für das Sorbet:

  • ¼ l Wasser
  • 200 g brauner Zucker + etwas Zucker
  • 500 g Erdbeeren
  • 1 (½) Zitrone
  • 1 Eiweiß

Das Wasser mit dem Zucker 5 Minuten kochen und kalt werden lassen. Nun die Erdbeeren waschen und vierteln. Die Erdbeeren in einem Topf mit etwas Wasser und Zucker köcheln lassen. Wenn sie weich genug geworden sind mit einem Pürierstab pürieren. Anschließend die Masse durch ein engmaschiges Sieb gießen. So werden die meisten kleinen „Kernchen“ ausgesiebt.

Wenn die Erdbeermasse kalt ist den Läuterzucker und den Saft der Zitrone dazu geben. Dieses Gemisch in einem Behälter einfrieren und etwa alle halbe Stunde umrühren. Wenn die Flüssigkeit bereits Eiskristalle gebildet hat das Eiweiß schlagen und unter die Masse heben. Eventuell nach einer weiteren halbe Stunde noch einmal umrühren.

Scampi-Sahne-Sauce

Ich glaube ich habe zur Zeit wieder eine Nudel-Phase. Pasta geht irgendwie immer. Dazu kann man etliche Varianten von Saucen zaubern. Diesmal nahm ich Scampis und Sahne (Hafer Cuisine) und machte mir ein fixes Abendessen. Keiner sagt, dass schnelle Gerichte nicht schmecken können. Nur der heißgeliebte Parmesan passt hier nicht drüber. Bei Pastagerichten mit Fisch oder Meeresfrüchten verzichten die Italiener auf Parmesan. Nun gut, dann muss es halt mal ohne gehen und siehe da – es ist auch so lecker.

 

Zutaten für die Sauce (2 Personen):

  • 1 Zwiebel
  • 250 g Scampi (wer sich frische leisten kann, nimmt frische)
  • 50 ml trockenen Weißwein
  • 250 ml Sahne (Hafer Cuisine)
  • Curry
  • kleines Stück Ingwer
  • Chili
  • etwas Öl
  • Salz/ Pfeffer

Natürlich die Zwiebel schälen und klein schneiden und in einer Pfanne mit Öl andünsten. Dann die Scampi hinzufügen und mit Curry würzen, Ingwer hineinreiben. Außerdem mit Salz und Pfeffer würzen. Wer es etwas scharf mag, kann ein bißchen Chili dazu geben. Nun die Sahne dazu geben und alles leicht köcheln (und reduzieren) lassen. Für etwas Säure einen Schuss Weißwein hinzufügen (muss man aber nicht).

Passt z. B. zu Spaghetti oder gefüllten (vegetarischen) Teigtaschen.

Süßes Porridge

Mein Liebster ist seit einiger Zeit bekennender Porridge-Esser. Seither habe ich schon diverse Varianten des morgentlichen Mahls mitbekommen. Letztens gab es dann mal eine süße Variante. Die musste ich dann doch noch einmal für mich nachkochen. Wirklich eine gute Alternative zum Frühstücks-Brötchen! ;-)

Zutaten für 1 Person:

  • 50 g Haferflocken (Feinblatt)
  • 1 süßer Apfel
  • z. B. 4-5 Ananas-Stücke (oder anderes Obst)
  • kleines Stück Ingwer
  • Zimt
  • Agavendicksaft
  • 50 – 70 ml Hafer-Cuisine (Ersatz für Sahne)
  • Gehackte Mandeln

Zuerst das Obst klein schneiden und in einem Topf andünsten. Den Ingwer schälen und gerieben zu den Früchten geben. Nun das Obst mit Agavendicksaft und Zimt würzen. Anschließend die Haferflocken in den Topf geben und etwas mitdünsten. Danach einfach die Hafer Cuisine (oder auch Milch) hinzu geben und die Flocken soweit schmelzen lassen wie man es mag. Wenn man wirklich keine Flocke mehr sehen mag, dann dauert es einfach ein paar Minuten länger. Ggfs. noch etwas Hafer Cuisine oder (Soja-)Milch dazu geben.

Als Garnierung kann man sehr gut noch ein paar gehackte Mandeln darüber streuen.

Mein Produkt des Jahres – Hafer Cuisine

Hafer Cuisine  ist eine Alternative für Sahne – 100 % Pflanzlich –
Bio

Ich habe vor ein paar Jahren angefangen meine Ernährung langsam umzustellen. Dazu gehörte u.a. auch weniger bis gar kein Weizenmehl zu verwenden und von Milchprodukten Abstand zu nehmen. Im letzteren Fall stieg ich für meinen geliebten „Milch“kaffee auf Soja-Drink um. Zugegeben, es brauchte etwas Zeit bis ich mich an den neuen Geschmack des Soja-Drinks gewöhnt hatte.  Aber jetzt mag ich ihn gar nicht mehr anders trinken. Tatsächlich waren die Alternativen wie Reis-Drink oder auch Dinkel-Drink nichts für mich. Dann doch lieber Soja.

Ein Problem existierte allerdings weiter. Was nehme ich, wenn ich eine Sahnesauce machen möchte? Erst nahm ich Soja-Cuisine, welche ebenfalls wie Sahne verwendet werden kann. Doch leider war mir der Soja-Geschmack zu dominant. Die Sahne-Pilz-Sauce schmeckte eher nach Soja als nach Pilzen. Nun gut, lange Rede kurzer Sinn. Erst in diesem Jahr entdeckte ich im Bioladen  „Hafer Cuisine“ und tatsächlich (finde ich) schmeckt die Sauce jetzt wie die gewohnte Sauce ohne, dass andere Geschmacksrichtungen davon ablenken. Sehr schön!  Allein bei einer Orangensauce hat es nicht richtig funktioniert. Die Sauce war dann im Abgang etwas bitter.  Ich gehe davon aus, dass die Kombination aus Hafer und Orange generell etwas bitter wird, denn als ich mal Hafer-Orangen-Kekse aß, hatten die auch einen bitteren Nachgeschmack.

Nun gut, hier noch ein Nährwert-Vergleich von Hafer Cuisine und Sahne je 100 g:

Nährwerte Hafer Cuisine Schlagsahne (30 % Fett)
Kalorien 150 kcal 309 kcal
Eiweiß 1 g 2,4 g
Fett 13 g 31,7 g
Cholesterin 0 g 109 g

Ein Anfang

Vielleicht ist es gar kein schlechter Anfang meinen ersten Eintrag zu schreiben während eine Bolognese-Sauce auf dem Herd vor sich hinköchelt. Schließlich soll es auf dieser Seite um Essen und Trinken und sonstige Dinge, die damit zusammenhängen, gehen.

Die Idee zu dieser Seite entstand in einem Eis-Café. Wir mussten darüber lachen, dass das mit dem Kochen vielleicht noch nicht so gut klappt, aber dafür weiß mein Liebster gute „Essenstempel“. Er weiß also wie er durch kommt. Das veranlasste uns, ganz nach dem Motto: teile dein Wissen, unsere Erfahrungen und Meinungen, weiter zu geben. Gerade für mich erschließt sich hier ein neues Gebiet. Denn bis jetzt hatte ich noch kein Thema gefunden über das ich etwas im world wide web schreiben möchte. Zumindest spielt Essen in meinem Leben eine ziemlich zentrale Rolle und wir werden sehen, ob unsere Zeilen jemanden amüsieren, anregen oder aufregen. Auch ich bin gespannt.

P.S. Die Bolognese-Sauce ist etwas scharf geworden. Bin wohl mit der Chilischote ausgerutscht.