Asiatische Fischsuppe

Bei der Kälte helfen dicke Klamotten von außen und eine heiße Suppe von innen. Ich habe es diesmal mit einer Fischsuppe versucht. Ich kann nur sagen: es hat funktioniert und war zudem noch sehr köstlich. Besonders wichtig an diesem Rezept ist der Fischfond und die Wahl des Fischfilets. Der Fisch sollte ein festes Fleisch haben – also keine Scholle oder so nehmen. Die würde sofort zerfallen.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 600 g Fischfilet (Victoriaseebarsch, Rotbarsch etc.)
  • 200 g Garnelen
  • 750 ml Fischfonds
  • 250 ml Kokosmilch
  • Stück Sellerie
  • 1 Stange Porree
  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • evtl.  80 g grüne Bohnen
  • rote Currypaste
  • Zitronengras
  • Soyasauce
  • Stück Ingwer
  • Knoblauchzehe
  • Salz/ Kurkuma
  • Erhitzbares Öl

Zunächst das Gemüse evtl. waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Nun das Gemüse in etwas Öl im Wok andünsten und dann mit dem Fischfond ablöschen. Kokosmilch und einen guten Schuss Soyasauce und etwas Zitronengras hinzufügen und alles leicht köcheln lassen. Den Ingwer hineinreiben und alles gut mit einer roten Currypaste, Salz und etwas Kurkuma würzen.

Nun das Fischfilet waschen und trocken tupfen. Anschließend in mundgerechte Stücke schneiden. Die Garnelen ggfs. auftauen, ebenfalls waschen und den Darm entfernen. Sobald das Gemüse gar ist den Fisch und die Garnelen in die Suppe legen. Jetzt bitte darauf achten, dass es nicht mehr kocht. Der Fisch und die Garnelen sollen nur noch gar ziehen. Sollte die Suppe kochen, kann der Fisch sehr leicht zerfallen. Das finde ich schade. Vor dem Servieren das Zitronengras wieder aus der Suppe fischen.

Wer mag, kann Baguette dazu essen.

Blätterteigtaschen mit Spinat oder Tomate

Dieses Rezept finde ich ideal als kleinen Snack – vielleicht für eine Party oder als kleines Abendessen. Wie auch immer – er ist schnell gemacht und sehr schmackhaft. Dabei muss man auch nicht viel kochen. Die beiden Füllungen sind nur Beispiele. Eine Gemüsefüllung aus Zucchini, Tomate und Paprika ist bestimmt auch sehr lecker. Der Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt.

Zutaten für 4 Personen:

2 Rollen Blätterteig (aus dem Kühlregal)

Spinatfüllung:                                     Tomatenfüllung:
500 g frischen Spinat                            1 Dose Tomatenstücke aus der Dose
1 Zwiebel                                               Kräuter (Basilikum, Oregano…)
100 g Feta                                             Käse (zum Reiben)
Salz/ Pfeffer/ Knoblauch/ Muskat         1 Zwiebel
Öl                                                          Salz/ Pfeffer/ Knoblauch/Chili/ Öl

Für die Spinatfüllung den Spinat gut waschen und abtropfen lassen. Die Zwiebeln klein schneiden und in einer Pfanne mit Öl anschwitzen. Alles gut würzen und zur Seite stellen. Den Feta in kleine Stücke schneiden.

Für die Tomatenfüllung eine kleine Zwiebel schneiden und ebenfalls in Öl anschwitzen. Dann die Tomatenstücke hinzufügen und gut würzen. Etwas köcheln lassen, damit sich die Flüssigkeit reduziert und die Konsistenz etwas dicker wird.  Den Käse reiben.

Den Blätterteig ausrollen und in Quadrate schneiden. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Quadrate schon einmal auf dem Blech platzieren. Nun in die Mitte jeweils die Spinatfüllung oder die Tomatenfüllung geben. Hier sollte man darauf achten, dass das Ganze nicht zu flüssig ist (sonst läuft es aus dem Blätterteig raus und alles wird ganz matschig). Nun den jeweiligen Käse darüber geben. Ich mag über Spinat den Fetakäse und über der Tomatenfüllung einen Gouda. Anschließend die jeweiligen Blätterteigecken zusammenklappen. Und dann bei 200°C für ca. 15 Minuten in den Backofen.

Blanchierter Kohlrabi an karamellisiertem Tofu

Ach mal wieder vegan essen. Ganz oft denke ich, dass es äußerst kompliziert ist vegan zu kochen und merke gar nicht, dass ich es hin und wieder von alleine mache. Also ohne groß darüber nachzudenken. Dies ist ein kleiner veganer Snack. Vielleicht zum Abendessen oder als schnelles Mittagessen. Die Dattel-Balsam-Creme, welche ich darüber gebe, habe ich geschenkt bekommen. Man kann sie in diesen Essig und Öl-Läden kaufen. Es geht bestimmt aber auch mit einer anderen leicht süßlichen Vinaigrette.

Zutaten:
•    1 Kohlrabi
•    1 Tofu (ca. 200 g pro Person)
•    Agavendicksaft
•    Soya Sauce (mild)
•    Currypulver
•    Dattel-Balsam-Creme
•    Salz

Den Kohlrabi schälen und in dünne Scheiben schneiden. Dann kurz in Salzwasser kochen und in kaltem Wasser blanchieren.

Nun den Tofu ebenfalls in schmale Scheiben schneiden und in Öl braten. Etwas Currypulver darüber streuen und mit etwas Soyasauce ablöschen. Dann etwas Agavendicksaft über den Tofu geben. Immer schön wenden, damit er nicht anbrennt.

Nun abwechselnd den Kohlrabi und den Tofu fächerförmig auf den Teller legen und Dattel-Balsam-Creme darüber geben.

Cranberry-Sorbet

Und wieder ein Sorbet. Diesmal habe ich frische Cranberries ausgekocht. Diese Beeren gehören ja eher zu einem Thanksgiving-Menü, aber  in dieser Kombination finde ich sie auch sehr schmackhaft. Wer die Frucht etwas stärker herauskommen lassen möchte, lässt am besten die Vanille weg. Die ist nämlich schon etwas dominant.

Zutaten:

•    ¼ l Wasser
•    200 g Zucker
•    300 g Cranberries
•    50 g Zucker
•    ½ Vanilleschote
•    1 Zitrone
•    Etwas Orangenschale
•    1 Eiweiß
Zunächst die Cranberries mit ca. 50 g Zucker 20 Minuten kochen. Dann durch ein Sie geben und das Mark einer halben Vanilleschote hinzufügen. Alles abkühlen lassen. Nun ¼ l Wasser mit 200g Zucker 5 Minuten kochen und kalt werden lassen. Wenn der Sirup kalt ist den Fruchtsaft sowie den Saft der Zitrone und etwas Orangenschale dazu geben.
Die Flüssigkeit in einem Behälter einfrieren und etwa alle halbe Stunde umrühren. Wenn die Flüssigkeit bereits Eiskristalle gebildet hat (kommt auf das Eisfach drauf an) das Eiweiß schlagen und unter die Masse heben. Eventuell nach einer weiteren halbe Stunde noch einmal umrühren.

Weihnachtsstollen

In unserer Familie ist es üblich, dass mein Vater jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit in unseren Heimatort fährt und dort den Stollen vom Lieblingsbäcker kauft. Das macht er schon Jahrzehnte. Dieses Jahr backe ich auch mal einen und mal sehen, ob mein Stollen mithalten kann. Zumindest habe ich nur Bio-Produkte genommen. Ich hoffe das kann man schmecken. Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 1 kg (Dinkel-) Mehl
  • 100 g Hefe
  • 150 g Zucker
  • 1/ 4 l Milch
  • 400 g Butter (zerlassen)
  • 1 TL Salz
  • abgeriebene (Bio-) Zitronenschalen
  • 75 g Zitronat, gehackt
  • 75 g Orangeat, gehackt
  • 250 g Mandeln, gehackt
  • 400 g Sultaninen
  • 100 g Korinthen
  • 50 g zerlassene Butter zum Bestreichen
  • Puderzucker zum Besieben

Mehl in eine große Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. In die Mulde die Hefe hinein bröckeln und mit etwas Zucker und 5-6 EL lauwarmer Milch dort verrühren. Das Ganze leicht  mit Mehl bestäuben und gehen lassen. Nun die zerlassene Butter, den Zucker und die Zitronenschale über dem Mehl verteilen und alles mit einem Holzlöffel zu einem festen Teig verrühren. Erst dann das Zitronat, Orangeat, Mandeln, Sultaninen und Korinthen in den Teig kneten. Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen bis er doppelt so groß ist.

Aus diesem Teig dann zwei längliche Stollen formen. Wer mag kann den ausgerollten Teig mit dem Nudelholz in der Mitte flach drücken und dann die eine Hälfte über die andere schlagen. Die Hauptsache ist, dass die Stollen hoch sind, weil sie beim anschließenden Gehen wieder etwas in die Breite gehen! – Also die Stollen auf mit Backpapier ausgelegten Backbleche legen, mit einem Tuch abdecken und wieder gehen lassen.

Den Ofen auf 180oC vorheizen und dann die Stollen ca. 75 Minuten lang backen lassen. Nach dem Backen die Stollen mit zerlassener Butter bestreichen und mit Puderzucker besieben. Die Stollen erkalten lassen und dann in Alufolie einwickeln. Für 14 Tage kühl lagern und dann genießen.

Haselnusstaler

Oh ja, Adventzeit ist wieder Backzeit. Dieses Jahr läute ich sie mit den Kokos-Cranberry-Cookies und diesen leckeren Haselnusstalern ein. Das besondere daran, finde ich, ist die Sauerrahmbutter. Sie schmecken ein bisschen wie Heidesand, nur nussiger. Wer mag, kann die Kekse nach dem Backen noch ein bisschen in Zucker wälzen (wie bei Vanillekipferl).

Zutaten:

  • 125 g gemahlene Haselnüsse
  • 250 g (Dinkel-) Mehl
  • 250 g Sauerrahmbutter
  • 1 TL (Weinstein-) Backpulver
  • 100 g Speisestärke
  • 125 g Zucker
  • 1 Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Milch
  • 1 EL Kakao
  • 2 EL Zucker

Die gemahlenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten. Diese dann mit dem Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillinzucker sowie Stärke, Salz und Butter zu einem Teig verkneten. Mehrere Rollen mit ca. 3 cm Durchmesser rollen, mit der Milch bestreichen. Den Kakao mit etwas Zucker mischen und die Haselnuss-Rollen in dem Kakao wälzen. Alles in Folie verpacken. Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dann den Backofen auf 175oC vorheizen. Die Teigrollen in ca. 3-4 cm dicke Scheiben schneiden und auf dem Backpapier verteilen. Die Kekse ca. 15 Minuten lang hellbraun backen.

Spitzkohl mit Kürbiskernpesto

Diese Pesto ist ohne Parmesan. Den braucht man aber auch nicht. Denn sie ist einfach köstlich.

Zutaten:

  • Spitzkohl
  • reichlich Kürbiskerne
  • Knoblauchzehe
  • Öl/ Salz und glatte Petersile

Den Spitzkohl klein schneiden und waschen. Dann in einem Topf mit 2 Finger breit gesalzenem Wasser ca. 5 Minuten dämpfen.

Für die Pesto die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Dann etwas abkühlen lassen und in einem Mixer mit Olivenöl, Salz und Knoblauch zerschreddern.

Das Wasser vom Spitzkohl abgießen. Dann die Pesto untermischen und etwas gehackte glatte Petersilie darüber streuen.

Dazu passt ganz gut gebratener Tofu und Reis (oder Rosmarinkartoffeln).

Linsen-Dhal

Von dem leckeren 5-Elemente-Kochkurs habe ich ein super Rezept für ein Linsen-Dhal mitgebracht. Ich habe es schon nachgekocht und musste aufpassen, dass ich nicht schlinge. Dhal ist ein typisch indisches Gericht, welches meist aus Hülsnfrüchten besteht. Wir haben hier rote Linsen genutzt. Durch das lange Kochen der Linsen wird es zu einer breiartigen Masse. Die Koksomilch macht es dann wieder etwas flüssiger. Aber vor allem unwahrscheinlich lecker. Ich wünsche viel Vergnügen beim Nachkochen.

Zutaten:

  • 250 g Rote Linsen
  • ¾ l Wasser
  • 1 EL Rapskernöl oder Ghee
  • 1 Möhre
  • 1 Lauch
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1/4 TL Senfsamen
  • 1/4 TL Kreuzkümmel
  • 4-5 Curryblätter
  • 1 Chilischote
  • Salz
  • Ingwer
  • Asafoetida

Die roten Linsen in 3/4 l Wasser (ohne Salz) 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Die Senfsamen, Kreuzkümmel und Curryblätter in der Pfanne mit Öl erhitzen und rösten bis die Samen springen. Chilischote, Möhren und Lauch klein schneiden und dazu geben. Das Ganze 5 bis 10 Minuten schmoren.

Anschließend das Geschmorte zu den Linsen geben und die Kokosmilch und geriebenen Ingwer dazugeben. Mit Salz abschmecken und ggf. Asafoetida (Teufelsdreck) dazugeben.

Tilapiafilet in Tomatensauce

Tilapia hat ein relativ festes Fleisch, weshalb es auch sehr gut in so eine Sauce passt. Es zerfällt nicht so schnell (und schmeckt ausgezeichnet.)

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Tilapiafilets
  • 200 g Garnelen
  • 500 g passierte Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Kräuter der Provence
  • Etwas Öl
  • Prise Zucker
  • Salz/ Pfeffer/ Chili

Die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden und in einem Topf mit Öl anschwitzen. Dann die Garnelen ebenfalls anbraten und anschließend die passierten Tomaten darüber geben. Nun mit Kräutern der Provence, Chili, Salz und Pfeffer alles würzen. Die Prise Zucker hinzufügen, um etwas von der Säure der Tomate zu nehmen. Die Sauce etwas reduzieren lassen. 10 Minuten vor dem Essen das Tilapiafilet säubern und würzen und in die Sauce legen. Bei geringer Temperatur ziehen lassen. So zerfällt das Filet nicht.

Dazu passt Reis oder auch Baguette.

Auflauf geht immer

In meiner keine-Lust-auf-viel-gekoche-aber-trotzdem-ein-bisschen-Phase habe ich viele Aufläufe gemacht. Man wirft einfach nach Lust und Laune einzelne Lebensmittel in eine Auflaufform, macht eine Soße darüber und streut geriebenen Käse darauf. Dann geht alles ab in den Backofen und nach 20 Minuten hat man entweder ein leckeres Gericht oder man muss doch bei der Pizzeria anrufen. Als Hommage an alte Zeiten und weil mein Süßer nun zum Vegetarier mutiert, gibt es – na – richtig: Gemüse-Auflauf.

Zutaten:

  • frisches Gemüse (evtl. Brokkoli, Kohlrabi, Kartoffeln, Möhren)
  • 1 Zwiebel
  • Hafer-Cuisine
  • Frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kresse, Kerbel, Sauerampfer)
  • Knoblauchzehe
  • Schuss Weißwein
  • Käse zum Überbacken

Die Kartoffeln mit Pelle kochen. Wenn sie gar sind, dann etwas abkühlen lassen und pellen. Den Brokkoli in kleine Röschen schneiden und 3 Minuten garen und anschließend mit kaltem Wasser blanchieren. Kohlrabi und Möhren schälen, in kleine Stücke schneiden und ebenfalls kochen.

Nun die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in Öl anschwitzen, dann mit einem kleinen Schuss Weißwein ablöschen und anschließend die Hafer-Cuisine dazu geben und dann die gehackten Kräutern hinzu geben. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Knoblauch abschmecken. Etwas einkochen lassen.

Nun die Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben, dann das restliche Gemüse hinzufügen, die Soße darüber geben und abschließend den Käse darüber streuen. Nun alles für 20 Minuten bei 200oC in den Backofen.

Fertig ist der Auflauf.