Wien – Das Palmenhaus

Den Jahresübergang haben wir in Wien verbracht. Neben zünftigen Leckereien wie Kalbsschnitzel, Knödel, Gulasch oder Kaiserschmarrn gibt es natürlich auch die morderne Küche. Wir hatten das Glück im “Palmenhaus” für das Silvesterdinner einen Tisch zu ergattern und ich muss sagen, dass es sich gelohnt hat. Zunächst möchte ich auf die Räumlichkeiten ansich eingehen. Es ist ein ehemaliges sehr hohes und langes Gewächshaus, welches 1822 erbaut wurde und Ende der 1990er Jahre renovierte wurde. Nun beherbergt es u.a. das Schmetterlingshaus, in dem man exotische Schmetterlinge beobachten kann und natürlich die Brasserie, wo für das leibliche Wohl gesorgt wird. Kulinarisch wurden wir am Silvesterabend mit einem 8-Gänge-Menü verwöhnt. Hier das Menü zum Angeben:

Silvesterdinner 2011/2012
Rote Rübe mit marinierter Krake, Koriander, Grapefruit & Ingwer
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Wachtelsuprême mit Wachtelquiche, roter Paprika-Emulsion & Maroni
oder alternativ:
Gebratener Ziegenkäse mit Walnussquiche, roter Paprika-Emulsion & Maroni
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Sellerieconsommé mit Sherry & Steinpilz
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Endivie mit Räucherfisch, Petersil, Petersilwurzel & Dotter
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Heilbutt mit Wintergrün, schwarzem Salz & Chillishrimps
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Champagner mit Yuzusorbet
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Chateaubriand mit Sauce Bernaise, Schwarzwurzel, Quittenstrudel & Kornelkirsche
oder alternativ:
Garnelencurry mit Schwarzwurzel, Spinat & Kochbanane
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Caraibe Schokolade, Kandierter Ingwer, Mango & Kokos

Die Küche ist, wie man erkennen kann, etwas gehobener, wobei man auf der Tageskarte auch das Wiener Schnitzel findet. Was ich aber hier besonders betonen möchte ist, dass das Personal äußerst zuvorkommend war und uns in der Weinauswahl sehr gut beraten hat. Die Abfolge des Menüs war flüssig, aber nicht zu schnell und auf Extrawünsche wurde ebenfalls eingegangen. Ich fühlte mich als Gast wie eine Kaiserin. ;-) Auch wenn ich aus versehen mit Sorbet getauft wurde, aber wer meinen Blog liest, der weiß, dass ich mich in Sorbet reinlegen könnte :-D

Also Leute geht ins Palmenhaus in Wien!

5-Elemente-Kochkurs in Köln

Ich koche nicht nur gern, sondern ich lasse mir auch gern Neues zeigen. Gestern war ich mit meinem Liebsten bei einem 5-Elemente-Kochkurs beim BioGourmetClub in Köln und ich kann nur sagen es war sehr informativ und vor allem sehr lecker! Wir wurden von Hanne und Kathrin durch den Abend geführt und erhielten ein erstes Basiswissen wie man sich nach dem Prinzip der 5 Elemente ernähren kann. Bei der 5-Elemente-Küche handelt es sich um eine ganzheitliche Ernährungslehre, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin angesiedelt ist. Man richtet sich dabei nach den 5 Elemente: Holz, Erde, Feuer, Metall und Wasser. Dabei werden nicht nur Jahreszeiten (aktuell Metall), sondern auch Nahrungsmittel und Zubereitungsarten in die 5 Elemente unterteilt. Ich möchte jetzt nicht tiefer in die Materie gehen – schaut euch die Kurse selbst an – ich kann es nur empfehlen.

Besonders hervorragend fand ich die veganen Rezepte. Ich esse zwar Fleisch, aber jetzt konnte ich mein Rezepte-Repertoire um 7 (!) vegane Rezepte erweitern. Großartig. Die absolute Krönung (für mich) war das Kürbiskern-Pesto im Spitzkohl und ein Linsen-Dhal. Also ich kann mich nur bedanken – sowohl für die Idee 5-Elemente-Kochkurse anzubieten als auch für die charmante Umsetzung. Ich habe im Jahresprogramm vom BioGourmetClub gesehen, dass sie auch Kochkurse zur ayurvedischen Küche anbieten. Das werde ich mir dann beim nächsten Mal anschauen. Und wer weiß, vielleicht erbarmt sich noch jemand aus der BioGourmet-Kochschule und bietet diese tollen Kochkurse auch in Düsseldorf an. Wir bräuchten das dringend! :-) Ah! Es hat sich jemand erbarmt. 5-Elemente-Kochkurse in Düsseldorf findet man hier.

Palak Gosht im Vergleich

Wieder einmal in Berlin war ich diesmal beim Inder. Da ich bei meinem Lieblings-Inder hier in Düsseldorf gern Palak Gosht esse, Lammfleisch mit Spinat, habe ich es zum Vergleich auch dort mal bestellt. Wir waren bei Amrit in Kreuzberg. Leider war mein Gericht dort eher versalzen und der Spinat war nicht mehr gut zu erkennen. Doch meine Begleitung (6 andere Personen) fanden das Essen sehr gut. Vielleicht hat sich der Koch dann nur bei mir vertan. Die Auswahl an Essen, Vorspeisen und Getränken ist wirklich umfassend und die Einrichtung sehr geschmackvoll. Also, wenn man mal in Berlin Kreuzberg ist und gern indisch isst, dann sollte man ruhig mal bei Amrit vorbei gehen. Es kann aber auch sein, dass man sowieso von den Kellnern, die draußen stehen, angesprochen wird herein zu kommen. ;-) Sollte man aber in Düsseldorf sein, dann empfehle ich das Tandoori auf der Immermannstraße. Es ist nicht sehr groß, aber das Essen ist wirklich lecker (und scharf). Na dann, guten Appetit!!

Griechische Küche auf Kreta

Ein Paar Tage Urlaub – wie herrlich. Wir waren für ein paar Tage auf Kreta, um ein bisschen auszuruhen, zu baden und natürlich die griechische Küche zu genießen. Dazu durchkämmten wir nach unserem Strandbesuch jeden Mittag die Tavernen des Ortes, aber auch in Heraklion und Rethimnon haben wir lecker und vor allem üppig essen können. Ich erinnere mich da an eine Portion Spaghetti mit Meeresfrüchten, die angeblich für eine Person sein sollte. Wohl kaum! Aber lecker waren sie trotzdem.
Grundsätzlich ist die griechische Küche sehr fleischlastig. Lamm, Kaninchen oder Kalbfleisch findet man auf jeder Karte. In der traditionellen Küche sind vegetarische Gerichte eher selten. Ausgenommen sind natürlich die Vorspeisen. Neben Tzatziki, Zucchinikroketten oder gebackenen Schafskäse findet man auch leckere Teigtaschen, die mit Spinat und Feta gefüllt sind und in Öl gebacken werden. Die Nachspeisen bestehen oft aus frischen Früchten (Melone, Apfel, Banane).

Ich möchte in diesem Blog-Artikel auf 2 Restaurants eingehen, die wir besucht haben und die wir weiterempfehlen würden. Das erste Restaurant liegt in dem Ort Bali auf Kreta (im Norden) und nennt sich schlicht Panorama. Von den Plätzen hat man einen fabelhaften Ausblick auf die Bucht von Bali. Solange man auf das Essen wartet, kann man auf das Meer hinaus schauen oder die ankommenden Boote im Hafen beobachten. Allein der Ausblick ist einen Besuch wert. Darüber hinaus ist das Essen aber auch sehr lecker. Zur Vorspeise hatten wir Zucchinikroketten, Tzatziki und gefüllte Teigtaschen. Für die Hauptspeise können wir den gegrillten (ganzen) Fisch und das Schwertfisch-Souvlaki empfehlen. Als Rauswerfer gibt es dann ein kleines Schnäpschen zum Verdauen. Hier wird sogar ein kleines Fläschchen auf den Tisch gestellt und man kann sich bedienen. Also sollte man mal in Bali sein – einfach ausprobieren.

Das zweite Restaurant, das ich hier erwähnen möchte, ist ein kleines optisches Highlight gewesen. Es heißt Pigadi. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier dekoriert und eingerichtet. Die Atmosphäre war nicht nur sehr mediterran, sondern richtig einladend und fast ein bisschen verwunschen. Das Restaurant liegt in Rethimnon. Diese Stadt liegt ebenfalls an der Nordküste von Kreta und hat einen schönen Hafen sowie eine Fortezza. Leider haben wir nicht viel von der Stadt gesehen, weil ich etwas durch die vielen kleinen Geschäfte abgelenkt worden bin. ;-) Doch zurück zum Restaurant. Die Menükarte gestaltet sich nicht so sehr traditionell griechisch, nimmt allerdings seine griechische Herkunft und kreiert mit interessanten Zutaten etwas Neues. So kann man z. B. Garnelen mit Ouzo, Feta und Estragon essen oder Hähnchenfilet mit Orangensauce und Schokolade bzw. Schweinefilet mit Karamellsauce und frischer Orange. Klingt exotisch. Wir haben das Omelett mit den kretischen Wildkräutern und Feta gegessen bzw. das Vrisinas-Berg -Lamm gebacken in einer Keramikschale mit Feta und Graviera Käse, Knoblauch und Tomaten. Beides können wir sehr weiterempfehlen. Wenn man mehr über das Restaurant erfahren möchte, wird man auf der eigenen Webseite fündig.
Interessant war, dass bei unserem Besuch 2 Pärchen durch das Restaurant schlichen und scheinbar etwas suchten. Ich wurde dann von meinem Liebsten aufgeklärt, dass es sich hierbei um Geocaching handelt. Das ist eine Art Schnitzeljagd bei der man mittels GPS etwas Bestimmtes, einen Cache, sucht. Wer mehr über dieses Spiel wissen möchte, kann es z. B. hier finden. Im Übrigen ist der Cache hinter dem Brunnen mit dem Krug links neben dem Eingang ;-) Aber auch ohne Geocaching ist dieses bezaubernde Restaurant einen Besuch wert. Viel Vergnügen dabei!

Berlin ist eine (kulinarische) Reise wert

Am Wochenende waren mein Liebster und ich in Berlin. Neben der Besichtigung der schönen Nofretete, dem Berliner Dom und anderen historischen Gebäude und Plätzen kann man in der Hauptstadt auch wunderbar schlemmen.

Unter anderem waren wir im Barcomi’s Deli. Ich wollte unbedingt einen von den herrlichen Kuchen kosten. Cynthia Barcomi ist ja seit einiger Zeit sehr bekannt durch ihre Back- und Kochbücher und natürlich durch ihre Kaffeerösterei und das Deli in Berlin Mitte. Es war so schön da, dass wir an dem Wochenende gleich zweimal dort waren. Den einen Tag haben wir New York Cheesecake und den Carrot Cake probiert. Hmmm. Lecker. Und dazu einen der vielen Kaffeesorten, die keinen Kaffeewunsch offen lassen. Beim zweiten Mal wollten wir es eher herzhaft und wählten uns aus dem Bagel- und Sandwichrepertoire etwas aus.

Unser zweites kulinarisches Highlight an dem Wochenende war das Buddhahaus in der Akazienstraße. Dort kann man tibetisch-nepalesische Speisen, aber auch thailändische Gerichte essen. Da es in Düsseldorf keinen Tibeter gibt und wir sogar in Paris das nächste tibetische Restaurant aufsuchen, lag es auch hier nahe, dass wir auch in Berlin in ein tibetisches Restaurant gehen. Eine besonders typische Speise sind Momos. Das sind Teigtaschen, die entweder mit Gemüse oder Lamm gefüllt werden. Das Rezept dafür findet man hier. Ich hatte pürierten Spinat und Tofu mit Himalayagewürzen (Sag Tofu). Das war auch sehr lecker. Also hingehen, wenn man in Berlin ist.

Natürlich sind wir auch Unter den Linden gewesen und sind Richtung Brandenburger Tor gelaufen. Dort war scheinbar gerade ein Marathon zuende gegangen und es wimmelte nur so von Leuten. Unter den Linden gibt es einen „Ableger“ vom Café Einstein. Das Stammhaus ist am Kurfürstendamm. Das werden wir dann vielleicht das nächste Mal besuchen. Als erstes fiel auf, dass fast alle Plätze belegt waren und ein unheimlicher Trubel dort war. Die Kellnerinnen und Kellner flitzten hin und her als wäre gerade irgendwo ein Brand entfacht und sie müssen in die Küche hechten und Wasser holen. Gemütlich ist anders. Nichts desto trotz liebe ich es, wenn man den Café au lait separat bekommt. Also ein Kännchen mit Kaffee und ein Kännchen mit vieeel Milch. Die Mischung kann man dann selbst wählen. Prima! Und ganz ehrlich, ich bin gegenüber Käsekuchen, die man in einem Café bekommt äußerst skeptisch, aber der sah in der Vitrine schon extrem lecker aus und tatsächlich war er herrlich. Vielen Dank dafür.

Abschließend kann ich sagen, dass Berlin auch kulinarisch ein Erlebnis war und ich sehr gern zurückkomme. Auf bald!

Nichts für Vegetarier – Das elite Steakhouse in Düsseldorf

Ich kenne das “The Classic Western Steakhouse“ durch die Firma. Irgendwann sind wir auf Empfehlung eines Kollegen dort gelandet und haben dort vorzüglich geschlemmt. Vor einigen Tagen war ich dort mal wieder zu einem Geschäftsessen eingeladen und ich kann mir nicht nehmen über diese kulinarische Erfahrung zu berichten.

Die Aufmachen des Restaurants ist sehr schlicht in schwarz und weiss gehalten. Überall hängen kleine Fotos aus Westernfilmen an den Wänden und ein wenig kitschige Figuren von Rodeoreitern oder Bisons zieren hier und das Lokal. Abends ist es ein wenig dunkel und schummrig aber nicht unangenehm und irgendwie fühlt sich dieser originelle Kosmos tatsächlich wie Nebraska an. Aufgrund der hohen Besucherzahl lohnt es sich Abends einen Tisch vorzubestellen. Der Raucherbereich ist von dem Nichtraucherbereich getrennt.

Das Personal ist wirklich zuvorkommend und aufmerksam, ist fachlich wirklich kompetent, hilfsbereit und gibt gute Empfehlungen.

Auf Wunsch gibt es nach den Getränken erst einmal eine Fleischbeschau. Dort erfährt man dann einiges über die verschiedenen Zuschnitte, Qualität und Größen, so können die meisten Filets in Ladies (220g), Regular (320g) und John Wayne Cut (500g) gewählt werden. Für noch hungrigere Gemüter gibt es T-Bone und Ribeyes in 650g. Wer nicht genug kriegen kann und sich eine medizinisch bedenkliche Dosis Fleisch geben will kann sich an dem “Porterhouse Steak for 2″ mit 1400g probieren… oder mit jemanden teilen. In der Karte stehen auch noch sehr bodenständige Beilagen die man zu einem Steak gereicht bekommen kann.

Für mich wurde es dann ein regular Filet im Apache Style medium mit mashed galric potatoes. Das Steak wird angebraten und dann in einer Kräutermarinade weiterverarbeitet, somit ist es sehr würzig. Anschliessend gab es noch einen Espresso und Pankakes mit Ahornsirup.

Ja, und über die Fleischqualität kann ich nur sagen: Es ist zwar teuer dort und ein Steak kann man schon mal locker 40,00 € kosten, aber ich habe tatsächlich in meinem Leben noch nie ein besseres Steak als in diesem Restaurant gegessen. Das Fleisch ist zart, hat einen hervorragenden Geschmack und hat für mich echt neue Maßstäbe gesetzt!

Allerdings finde ich persönlich, dass das Restaurant wirklich nur Fleisch und Beilagen machen kann. Espresso, Cappuccino, Nachtisch oder andere artfremde Gerichte sind eher durchschnittlich bis schlecht. So war der Espresso bei zwei Versuchen immer ohne Crema, zu kalt und schmeckte nach Filterkaffe.

Mein Fazit für das “Classic Western Steakhouse”: Teuer, aber unglaublich gut!

Schwarzes Meer

Eigentlich bin ich ja für die Kategorie “Auswärts” zuständig, doch in letzter Zeit koche ich mehr selber als ich ausgehe. Am Samstag war es dann mal wieder so weit.

Diesmal war ein türkisches Restaurant in Düsseldorf angesagt. Davon kenne ich in Düsseldorf nicht viele. Die meisten Läden sind in der Bahnhofsgegend und eigentlich eher als Imbiss mit Döner und Co. konzipiert. Somit ist ein “echtes” türkisches Restaurant für mich erst einmal etwas besonderes.

Das “Schwarze Meer” ist modern eingerichtet. In einem großen, hohen Raum mit stimmungsvollen Fotos werden dann die türkischen Gerichte gereicht. Die Einrichtung ist ansonsten Schlicht aber okay. Wie sich sehr schnell herausstellte war es klug vorher einen Platz zu reservieren. Denn das Restaurant füllte sich sehr schnell.

Als Vorspeise wählten wir überbackenen Ziegenkäse (Firinda Beyaaz Peynir), als Hauptgang gab es  eine Fischpfanne (Karisik Balik Tava) und für die Liebste scharf gebratenes Lammfleisch (Acili Antep Tava). Zu Feier des Abends gab es zwei Prosecco, Wasser und zum Abschluss einen Mokka und einen Espresso.

Uns wurde leider erst einmal Prosecco ohne Kohlensäure serviert, der dann aber anstandslos umgetauscht wurde. Die Vorspeise war in Ordnung, der Ziegenkäse hatte eine gute Konsistenz, aber war nicht weiter aufregend.

Die Hauptspeisen waren sehr ordentlich portioniert, aber leider ebenfalls nicht aufregend. Irgendwie fehlten mir bei der Fischpfanne die Beilagen. Ein wenig Reis oder Kartoffeln hätten die Sache abgerundet. Vom Geschmack her fehlte mir ein wenig eine besondere Note, mir kam das eher eintönig vor. Das Lammfleisch war zäh und viel der Liebsten zu scharf aus.

Die Bedienungen waren meiner Meinung nach schon achtsam, aber auch ein wenig voreilig. So räumte ein vorbeieilender Kellner schon meinen Teller ab und frage ob ich noch etwas möchte, wobei die Liebste noch nicht fertig war.

Die anschließenden Heissgetränke waren okay und wurden uns als Entschuldigung für den Prosecco nicht in Rechnung gestellt.  Insgesamt verlief mir das Essen zu schnell ab. Zwischen Vorspeise und Hauptgang hätte eine Pause gut getan. Insgesamt absolvierten wir das gesamte Essen mit Bezahlung in der Rekordzeit von 45 Minuten.

Somit lautet meine Urteil über das Restaurant: schneller durchschnitt!

Mein Lieblingsinder Tandoori

Ich bin ja hier für den Bereich „Auswärts“ zuständig und da mein letzter Eintrag in dieser Kategorie schon ein wenig her ist stelle ich heute meinen Lieblingsinder vor:

Tandoori auf der Immermann Straße 32

Früher befand sich das Restaurant auf der Hohestraße. Aber eines schönen Tages war es dann geschlossen und ich wirklich traurig, denn bis dahin  hatte ich noch kein so gutes indisches Essen gekostet. Ich war sehr froh als ich vor einiger Zeit das Lokal auf der Immermann Straße widerfand.

Abends ist das Restaurant bei ein wenig gedämpftem Licht sehr gemütlich. Beim Betreten fällt einen der große gemalte Elefant auf, hinter dem sich die Garderobe verbirgt. Im Hintergrund läuft dezente traditionelle Musik. Man wird freundlich empfangen und bekommt einen Platz zugewiesen. Abends kann es nötig sein zu reservieren, aber Tagsüber ist durchaus immer ein Plätzchen zu finden. Im Sommer kann man auch draußen sitzen.

Neben dem täglich wechselnden Mittagsbuffet für 8,50 € (für aller Sparfüchse) kann man auch aus der Karte bestellen. Meine persönlichen Empfehlungen daraus sind:

Murgh Tikka – Zartes, rotes eingelegtes Hünchenfleisch.
Eggplant Bharta – Für Vegetarier  Langkornreis mit Aubergine und leckeren Kräutern
Lamb Curry – Lammfleisch mit Kräutern in Joghurt gekocht

Und ganz viel Nan und Roti in verschiedenen Geschmackssorten.

Ich habe schon viele Leute mit zu Tandoori  genommen und selbst die kritischsten Indischessengeher hat die Qualität und der Geschmack überzeugt. Und selbst nach meinem Indienaufenthalt konnte das Restaurant mithalten.  Dass kann durchaus daran liegen das die meisten Speisen nicht mit Sahne sondern mit Joghurt  zubereitet werden… so wie in Indien halt auch.

Der Thai…

… Noppakao auf der Bismarkstraße ist schon ein sehr dunkler Laden. Wenn man nicht im hinteren Bereich sitzt, kann man sogar ein wenig Licht ergattern. Ich laufe oft an diesem Restaurant vorbei, aber habe mich in den vier Jahren in der Gegend noch nicht oft hineingetraut. Es wirkt halt nicht einladend.

Auf jeden Fall haben wir heute unser Geschäftsessen in diesem Restaurant abgehalten. Eigentlich wollten wir zum Italiener neben an, aber der hatte heute zu. Somit strandeten wir dort. Die Einrichtung im Restaurant ist wirklich thailändisch. Neben scheinbar edelen  Holzvertäfelungen, kleine grünen Pflanzenoasen, Buddahs im Eingangsbereich und Bildern vom König ist der Laden nach hinten raus riesig… aber auch eben ein wenig gedrungen und dunkel. Augenscheinlich authentisch ist das Restaurant schon, denn vor uns verließen zwei buddhistische Mönche in ihren orangen Roben das Lokal. Für mich immer ein gutes Zeichen wenn “Landsfrauen und -männer” in dem Lokal essen.

Zur authentischen Untermalung lief eiegentlich die ganze Zeit Flötenmusik… und ich habe das Gefühl das genau diese Musik immer läuft wenn ich dort bin. Der “Flötenmann” dudelt unablässlich seine Töne hoch und runter… und man kann noch nicht mal eine Melodie erkennen.

Aber das macht dem Essen ja nichts. Im Mittagsmenü gab es eine knusprige Süß-Saure Ente für 7,50 € für mich die mir ein ticken zu kross war. Die Portion war ausreichend denn neben der Hauptmahlzeit gab es auch noch Frühlingsrollen (Glutamat olé) als Vorspeise und ein erfrischendes Eis danach. Tee gibt es aus Formschönen Elefantenkannen und Babyelefantentassen. Die Bedienung war ein wenig wortkarg aber höflich und meines erachtens nicht aus Thailand…
Bei den aktuellen Temperaturen war die Klimaanlage ein Segen, wobei ich mir vorstellen konnte das die Thailänder erst bei diesen Witterungsverhältnissen auf Arbeitstemperatur kommen.

Somit war das Essen okay und man kann ab und an mal dort einkehren…

Blattspinat mit Feta und Pinienkerne

Ich habe mich heute noch kurz mit einer Freundin im Bazzar Kaffee in der Altstadt getroffen. Neben durst hatte ich einfach nur noch Hunger.

Auf der Karte entdeckte ich einen sommerlichen Salat: Junger Blattspinat mit Feta und Pinienkernen. Die freundliche Bedienung war schnell da und hat unsere Bestellung aufgenommen.

Als der Salat erschient sah der nicht nur gut aus, er hat auch wirklich gut geschmeckt! Neben der hübschen Deko mit Erdbeeren und getrockneten Tomaten gab es dazu eine leckeres Dressing. Muss irgendetwas mit Zitrone gewesen sein.

Mir war persönlich gar nicht klar, das man Spinat auch einfach so essen kann. Bisher kannte ich den nur in verkochter Form.

Im ganzen kann ich nur sagen, für 6,50 € war das eine köstliche Mahlzeit. *daumenhoch*