Pflaumen-Crumble mit Marzipan-Streuseln

Crumble ist eine beliebte englische Nachspeise und auch ich bin auf den Geschmack gekommen. Da es nun wieder Zwetschgen gibt, ist das die ideale Zeit dafür mal wieder Pflaumen-Crumble zu machen. Ganz besonders lecker finde ich es, wenn man ein bißchen Marzipan in die Streuseln gibt. Und wer das Ganze gern mit etwas Alkohol abrunden möchte, kann einen Schuß Rotwein dazu geben.

Für 2 Personen:

Für die Pflaumen:

  • 500 g Zwetschgen
  • 50 g Zucker
  • Vanillezucker
  • Sternanis
  • Zimtstange
  • Nelke
  • Etwas Rotwein

Für die Streuseln:

  • 100 g Mehl
  • 50 g Butter
  • 25 g gehackte Mandeln
  • 40 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 Eigelb

Die Pflaumen waschen, entkernen und in Stücke schneiden. Dann mit etwas Wasser, Rotwein, Zimtstange, Zucker, Vanillezucker, Sternanis und Nelke kurz aufkochen und zur Seite stellen. So können die Pflaumen in dem Sud etwas Geschmack ziehen.

Für die Streuseln die Zutaten zusammenmischen und in der Hand zerreiben, sodass Streuseln entstehen.

Den Ofen auf 200oC vorheizen. Nun die Pflaumen in eine kleine feuerfeste Form geben die Streusel darüber geben und ca. 15-20 Minuten im Ofen backen. Etwas abkühlen lassen und warm genießen.

Puten-Bifteki

Bifteki sind leckere griechische Frikadellen aus Rinderhackfleisch, die in der Mitte noch etwas Feta haben. Und obwohl wir sie in unserem Griechenlandurlaub nicht bestellt haben, möchte ich sie hier doch kurz erwähnen. Ich habe sie diesmal mit Putenhackfleisch gemacht. Das nehme ich immer häufiger als Alternative zu Schweinehackfleisch. Und mittlerweile kann man es auch in fast jedem Supermarkt kaufen.

Zutaten:

  • 500 g Putenhackfleisch
  • 100 g Feta
  • Zwiebel
  • Senf
  • Salz/ Pfeffer
  • altes Bröttchen
  • 1 Ei
  • Kümmel
  • getrocknete Kräuter
  • Kümmel
  • Margarine/ Öl

Zuerst weiche ich das alte Brötchen in warmen Wasser ein. Dann schäle ich die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Erst gebe ich das Hackfleisch in eine Schüssel, dann das Ei, ein bißchen Senf, alle Gewürze und natürlich die Zwiebel. Nun drücke ich das weiche Brötchen über der Spüle aus und gebe es in die Masse. Alles schön miteinander vermischen. Ich mag gerne ein paar getrocknete Kräuter darin. Ob das Oregano, Estragon oder eine Mischung ist, bleibt jedem selbst überlassen.

Nun den Feta in längliche Stücke schneiden. Die Hände leicht mit Wasser anfeuchten und eine kleine Masse des Hackfleischs auf die Handinnefläche geben, etwas flach drücken. Nun ein Stück Feta hineinlegen und das Hackfleisch drumherum drücken. Die erste Frikadelle ist nun fertig. Das solange machen bis alles Hackfleisch verbraucht ist.

Anschließend in einer Pfanne etwas Margarine oder Öl heiß machen und die Puten-Bifteki darin scharf anbraten. Anschließend etwas runter drehen und nun noch ca. 6-7 Minuten sanft weiter braten. Dazu passen z. B. in Brühe gekochte Kartoffeln oder auch ein Salat. Ja mas!

 

Tzatziki

Auf unserem kurzen Griechenland-Ausflug haben wir natürlich auch diverse Variationen von Tzatziki probieren können. Auch dort reicht die Konsistenz von relativ flüssig bis sehr dick und cremig. Die einen haben dann eher Joghurt genommen und die anderen Quark. Das eine Restaurant hatte Kräuter drin, ein anderes wieder nicht. Manchmal war viel Knoblauch drin und manchmal viel Essig. Nun gut, man kann sicherlich auch hier eine Philosophie draus machen. Ich habe mal folgende Zutaten genommen und den leckeren Dip damit versucht.

Zutaten:

  • 200 g Quark
  • 150 g Joghurt
  • ½ Schlangengurke
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • Öl
  • Essig
  • Salz/ Pfeffer

Als erstes schält man die Gurke, entkernt sie und raspelt sie. Dann gibt man sie in eine Schüssel macht etwas Salz darüber und lässt sie etwas stehen. So kann das Salz die Flüssigkeit aus der Gurke ziehen und das Tzatziki wässert nicht so nach.

Dann nimmt man den Quark und den Joghurt und mischt es miteinander. Knoblauch, einen Schuss Öl, einen Schuss Essig und Salz/ Pfeffer dazu. Nun den Saft von der Gurke wegkippen und zum Quark/ Joghurt-Gemisch geben. Ein bisschen ziehen lassen und dann z. B. zu frischem Bauernbaguette genießen.

Griechische Küche auf Kreta

Ein Paar Tage Urlaub – wie herrlich. Wir waren für ein paar Tage auf Kreta, um ein bisschen auszuruhen, zu baden und natürlich die griechische Küche zu genießen. Dazu durchkämmten wir nach unserem Strandbesuch jeden Mittag die Tavernen des Ortes, aber auch in Heraklion und Rethimnon haben wir lecker und vor allem üppig essen können. Ich erinnere mich da an eine Portion Spaghetti mit Meeresfrüchten, die angeblich für eine Person sein sollte. Wohl kaum! Aber lecker waren sie trotzdem.
Grundsätzlich ist die griechische Küche sehr fleischlastig. Lamm, Kaninchen oder Kalbfleisch findet man auf jeder Karte. In der traditionellen Küche sind vegetarische Gerichte eher selten. Ausgenommen sind natürlich die Vorspeisen. Neben Tzatziki, Zucchinikroketten oder gebackenen Schafskäse findet man auch leckere Teigtaschen, die mit Spinat und Feta gefüllt sind und in Öl gebacken werden. Die Nachspeisen bestehen oft aus frischen Früchten (Melone, Apfel, Banane).

Ich möchte in diesem Blog-Artikel auf 2 Restaurants eingehen, die wir besucht haben und die wir weiterempfehlen würden. Das erste Restaurant liegt in dem Ort Bali auf Kreta (im Norden) und nennt sich schlicht Panorama. Von den Plätzen hat man einen fabelhaften Ausblick auf die Bucht von Bali. Solange man auf das Essen wartet, kann man auf das Meer hinaus schauen oder die ankommenden Boote im Hafen beobachten. Allein der Ausblick ist einen Besuch wert. Darüber hinaus ist das Essen aber auch sehr lecker. Zur Vorspeise hatten wir Zucchinikroketten, Tzatziki und gefüllte Teigtaschen. Für die Hauptspeise können wir den gegrillten (ganzen) Fisch und das Schwertfisch-Souvlaki empfehlen. Als Rauswerfer gibt es dann ein kleines Schnäpschen zum Verdauen. Hier wird sogar ein kleines Fläschchen auf den Tisch gestellt und man kann sich bedienen. Also sollte man mal in Bali sein – einfach ausprobieren.

Das zweite Restaurant, das ich hier erwähnen möchte, ist ein kleines optisches Highlight gewesen. Es heißt Pigadi. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier dekoriert und eingerichtet. Die Atmosphäre war nicht nur sehr mediterran, sondern richtig einladend und fast ein bisschen verwunschen. Das Restaurant liegt in Rethimnon. Diese Stadt liegt ebenfalls an der Nordküste von Kreta und hat einen schönen Hafen sowie eine Fortezza. Leider haben wir nicht viel von der Stadt gesehen, weil ich etwas durch die vielen kleinen Geschäfte abgelenkt worden bin. ;-) Doch zurück zum Restaurant. Die Menükarte gestaltet sich nicht so sehr traditionell griechisch, nimmt allerdings seine griechische Herkunft und kreiert mit interessanten Zutaten etwas Neues. So kann man z. B. Garnelen mit Ouzo, Feta und Estragon essen oder Hähnchenfilet mit Orangensauce und Schokolade bzw. Schweinefilet mit Karamellsauce und frischer Orange. Klingt exotisch. Wir haben das Omelett mit den kretischen Wildkräutern und Feta gegessen bzw. das Vrisinas-Berg -Lamm gebacken in einer Keramikschale mit Feta und Graviera Käse, Knoblauch und Tomaten. Beides können wir sehr weiterempfehlen. Wenn man mehr über das Restaurant erfahren möchte, wird man auf der eigenen Webseite fündig.
Interessant war, dass bei unserem Besuch 2 Pärchen durch das Restaurant schlichen und scheinbar etwas suchten. Ich wurde dann von meinem Liebsten aufgeklärt, dass es sich hierbei um Geocaching handelt. Das ist eine Art Schnitzeljagd bei der man mittels GPS etwas Bestimmtes, einen Cache, sucht. Wer mehr über dieses Spiel wissen möchte, kann es z. B. hier finden. Im Übrigen ist der Cache hinter dem Brunnen mit dem Krug links neben dem Eingang ;-) Aber auch ohne Geocaching ist dieses bezaubernde Restaurant einen Besuch wert. Viel Vergnügen dabei!