Erdbeerkuchen mit Schokoboden

Schon als Kind liebte ich Erdbeerkuchen sehr. Am besten mit einem schönen Klacks Sahne dazu. Ja, da gehen auch noch heute die Mundwinkel nach oben und ich kann nicht nein sagen. Eine Freundin von mir ist eine Meisterin im Backen von Erdbeerkuchen. Sie ist so lieb und gibt mir dann immer eine gute Portion ab. Doch jetzt ist sie nicht da und ich muss mir den Kuchen selbst backen. :-( Unglaublich! Na gut. Ich bin ganz tapfer und glaube ich bin ganz gut an ihre Vorgabe rangekommen. Was nicht fehlen darf, sind eine Menge an Erdbeeren. ;-)

 

Zutaten:

  • 150 g Margarine
  • 125 g Zucker
  • 100 g Mehl (Dinkel)
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Kakao
  • 2 Eier
  • 750 g Erdbeeren
  • 1 Pck. Tortenguss

Eine Springform einfetten und dann mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 190oC vorheizen. Dann die Margarine, Zucker, Mehl, Kakao, Backpulver, gehackte Mandeln und Eier in eine Schüssel geben und mit einem Mixer verrühren. Dann in die mit Backpapier ausgelegte Form geben und glatt streichen. Für ca. 20-25 Minuten bei 190oC backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Nun die Erdbeeren waschen und halbieren, evtl. etwas zuckern. Wenn der Boden gut ausgekühlt ist die Erdbeeren darauf verteilen und einen Tortenguss gemäß Packungsanleitung herstellen. Hier kann man ggfs. etwas Kirschsaft statt Wasser nehmen. Dann bekommt man eine tief rote Glasur.

Alles fest werden lassen und dann genießen.

Berlin ist eine (kulinarische) Reise wert

Am Wochenende waren mein Liebster und ich in Berlin. Neben der Besichtigung der schönen Nofretete, dem Berliner Dom und anderen historischen Gebäude und Plätzen kann man in der Hauptstadt auch wunderbar schlemmen.

Unter anderem waren wir im Barcomi’s Deli. Ich wollte unbedingt einen von den herrlichen Kuchen kosten. Cynthia Barcomi ist ja seit einiger Zeit sehr bekannt durch ihre Back- und Kochbücher und natürlich durch ihre Kaffeerösterei und das Deli in Berlin Mitte. Es war so schön da, dass wir an dem Wochenende gleich zweimal dort waren. Den einen Tag haben wir New York Cheesecake und den Carrot Cake probiert. Hmmm. Lecker. Und dazu einen der vielen Kaffeesorten, die keinen Kaffeewunsch offen lassen. Beim zweiten Mal wollten wir es eher herzhaft und wählten uns aus dem Bagel- und Sandwichrepertoire etwas aus.

Unser zweites kulinarisches Highlight an dem Wochenende war das Buddhahaus in der Akazienstraße. Dort kann man tibetisch-nepalesische Speisen, aber auch thailändische Gerichte essen. Da es in Düsseldorf keinen Tibeter gibt und wir sogar in Paris das nächste tibetische Restaurant aufsuchen, lag es auch hier nahe, dass wir auch in Berlin in ein tibetisches Restaurant gehen. Eine besonders typische Speise sind Momos. Das sind Teigtaschen, die entweder mit Gemüse oder Lamm gefüllt werden. Das Rezept dafür findet man hier. Ich hatte pürierten Spinat und Tofu mit Himalayagewürzen (Sag Tofu). Das war auch sehr lecker. Also hingehen, wenn man in Berlin ist.

Natürlich sind wir auch Unter den Linden gewesen und sind Richtung Brandenburger Tor gelaufen. Dort war scheinbar gerade ein Marathon zuende gegangen und es wimmelte nur so von Leuten. Unter den Linden gibt es einen „Ableger“ vom Café Einstein. Das Stammhaus ist am Kurfürstendamm. Das werden wir dann vielleicht das nächste Mal besuchen. Als erstes fiel auf, dass fast alle Plätze belegt waren und ein unheimlicher Trubel dort war. Die Kellnerinnen und Kellner flitzten hin und her als wäre gerade irgendwo ein Brand entfacht und sie müssen in die Küche hechten und Wasser holen. Gemütlich ist anders. Nichts desto trotz liebe ich es, wenn man den Café au lait separat bekommt. Also ein Kännchen mit Kaffee und ein Kännchen mit vieeel Milch. Die Mischung kann man dann selbst wählen. Prima! Und ganz ehrlich, ich bin gegenüber Käsekuchen, die man in einem Café bekommt äußerst skeptisch, aber der sah in der Vitrine schon extrem lecker aus und tatsächlich war er herrlich. Vielen Dank dafür.

Abschließend kann ich sagen, dass Berlin auch kulinarisch ein Erlebnis war und ich sehr gern zurückkomme. Auf bald!

Kartoffeltortilla aus dem Ofen

Vor ein paar Jahren habe ich mal in einer spanischen Café-Bar gearbeitet. Es gab zwar vorzugsweise viele leckere Kaffeearten (Cortado, Carajillo, Cafe con leche) aber manchmal zauberte mein “Lieblings-” Kollege leckere kleine Tapas für unsere Gäste. Darunter war eine Tortilla an die ich in Abständen seufzend zurück denke. Sie war einfach extrem lecker. Ich weiß zwar nicht, ob ich da ran komme, aber seither versuche ich es immer mal wieder.

Zutaten für eine mittlere Tortilla:

  • 300 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • ½ Zucchini
  • Kleine rote Paprika
  • 3 Eier
  • 3 EL Milch
  • Öl
  • Salz/ Pfeffer
  • Majoran

Die Kartoffeln schälen und in schmale Scheiben/ Stücke schneiden. Die Zwiebel ebenfalls schälen und in Halbringe schneiden. Die halbe Zucchini und die rote Paprika waschen und ebenfalls klein schneiden. Nun eine Pfanne mit Öl heiß werden lassen und die Kartoffeln darin braten. Später auch Zwiebeln, Zucchini und Paprika hinzufügen und alles mitbraten. Man kann auch noch etwas Schinken hineintun, wenn man mag. Mit Salz, Pfeffer und etwas getrockneten Majoran würzen.

Nun die drei Eier mit 3 EL Milch verquirlen. Etwas Öl in eine Auflaufform geben und das Öl darin verteilen. Jetzt die Eimasse in die Form geben und anschließend die Kartoffeln (sie müssten nun gar sein) hineingleiten lassen. Alles gut verteilen.

Die Tortilla bei 200oC ca. 10-15 Minuten backen, leicht abkühlen lassen und dann auf einen Teller stürzen. Das ist der schwierigste Part. Wenn man vorher die Form gut eingeölt hat oder auch eine beschichte Form hat, müsste es gut gehen. Eine Alternative zur Ofen-Tortilla ist die Tortilla aus der Pfanne. Hier muss man beim Stürzen der Tortilla etwas geübt sein, sonst fällt alles auseinander.

Na ja, viel Glück!

Spargel mit Kalbsröllchen und Kräutersauce

Es ist immer noch Frühling (und was für einer) und natürlich darf der Spargel da nicht fehlen. Ich esse ihn am liebsten ganz schlicht mit etwas Butter, Salzkartoffeln und rohem Schinken. Doch auch ich brauche manchmal eine Abwechslung. Deshalb habe ich diesmal ein paar gefüllte Kalbsröllchen dazu gemacht. Auch sehr lecker und sehr schmackhaft zu einem guten Glas Weißwein.


Zutaten:

  • 4 Kalbsschnitzel
  • 1 Zucchini
  • 4-6 Schinkenspeck
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml trockenen Weißwein
  • 250 ml Kalbsfond
  • 100 ml Sahne
  • 1 kleine Möhre
  • Etwas Pesto
  • Salz/ Pfeffer
  • Gemischte frische Kräuter (für die Sauce)
  • Zahnstocher

Zuerst die Kalbsschnitzel flach klopfen und dann mit Salz und Pfeffer würzen. Dann die Zucchini waschen, in lange Streifen schneiden und auf den Schnitzeln verteilen. Nun etwas Pesto darauf verteilen und verstreichen. Anschließend die Zahnstocher zusammenrollen und mit Zahnstochern feststecken. Nun die Zwiebel und die Möhre in kleine Würfel schneiden und mit den Kalbsröllchen in einer Pfanne anschmoren. Anschließend die Kalbsröllchen mit dem Weißwein und dem Kalbsfond angießen und alles 45 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Spargel schälen und in Salzwasser kochen.

Wenn die Kalbsröllchen weich sind, diese aus der Pfanne nehmen und die Sauce passieren und mit der Sahne angießen. Die gehackten frischen Kräuter hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die Kalbsröllchen in Scheiben schneiden und mit dem Spargel auf dem Teller drapieren. Die Sauce darüber geben. Dazu passen z. B. Salzkartoffeln.

Juhu – Fischragout

Alles begann mit einer armen kleinen Scholle, die ich filetieren wollte. Leider klappte es nicht so wie es klappen sollte, woraufhin ich mich nur noch bei der Scholle entschuldigen konnte und ihr versprechen musste das beste aus ihr zu machen. Also kaufte ich noch ein paar andere Fische und so entstand mein erstes Fischragout. Es war fürchterlich lecker. Hmmm. Jetzt bin ich ganz froh, so findet eine schreckliche Geschichte doch noch ein gutes Ende. Ist ein bißchen wie im Märchen, oder?!

Zutaten:

  • 800 g Fischfilet (Rotbarsch, Lachs, Seelachs, Scholle etc.)
  • 500 ml Fischfond
  • 100 ml Weißwein
  • 1 Bund Suppengrün
  • Salz/ Pfeffer/ Curry
  • Olivenöl
  • 100 g Shrimps
  • 150 ml Sahne

Zuerst das Suppengrün (Möhren, Sellerie und Lauch) klein schneiden und in einem Topf in etwas Olivenöl anschwitzen mit etwas Curry bestäuben. Nun den Fischfond dazu gießen und alles 30 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Danach ggfs. alles mit dem Stabmixer pürieren und den Weißwein und die Sahne dazu gießen – weiter köcheln lassen.

Nun den Fisch in kleine Stücke schneiden und in einer separaten Pfanne anbraten – mit Salz, Pfeffer und ebenfalls etwas Curry würzen. Dann die Pfanne zur Seite stellen.

Wenn die Soße schön sämig geworden ist den gebratenen Fisch und die Shrimps vorsichtig unterheben. Danach sollte das Ragout nicht mehr kochen (sonst zerfällt der Fisch).

Dazu passt Reis oder Tagliatelle